Ja, der Bericht ist längst überfällig.
Aber sagt das mal meinem PC, der mich letzte Woche plötzlich im Stich gelassen hat, und das nach über 6 (!!!) gemeinsamen Jahren! 
Jetzt hab ich mit ihm Schluss gemacht und hatte schon 2 Tage später nen Neuen.
Selber Schuld!
Allerdings gewöhnt man sich in meinem Alter ja doch nicht mehr so schnell um, und bis dann alles so ist wie man es haben will und so… Ihr kennt das ja.
Das 3. German Raveler Meeting in Frechen ist ja nun schon ein paar Tage her, und die Eindrücke hatten Zeit, sich ein bisschen zu setzen.
Vorneweg: mir hat’s gefallen.
Ich habe mich darauf gefreut, mich 4 Tage lang ununterbrochen mit meinem liebsten Hobby beschäftigen zu können, mich sonst um nichts kümmern zu müssen, ein paar neue Gesichter zu bekannten Nicks zu treffen und die lieben Mädels vom letzten Jahr wieder zu sehen. Außerdem ein bisschen Wolle shoppen, ein paar von Ravelry bekannte Modelle live zu bewundern, lustige Abende im Hotelrestaurant und bei schönstem Sonnenschein sogar noch im Straßencafé sitzen zu können… ICH war glücklich in diesen Tagen.
Ich kann aber auch die Kritiker verstehen.
Geschrieben wurde dazu ja schon viel, und wenn ich mir alles nochmal durch den Kopf gehen lasse, dann muss ich auch sagen: einiges hätte man anders machen können.
Ein bisschen mehr Rahmen, ein wenig Animation von der Bühne, vielleicht sogar mit Mikro… ein bisschen mehr Orientierung und Übersicht und Information – so habe ich zum Beispiel nichts von der Yarn-Pool-(Boot-) Verlosung mitbekommen, und von Schlüsselanhängersöckchen, CDs und Wollspenden habe ich auch nichts gesehen…. die Frittenbude vor der Tür war nett, aber unter dem groß angekündigten Catering hätte ich mir doch etwas anderes vorgestellt. 
Genug der Worte; ich hoffe und glaube, dass im nächsten Jahr so einiges anders wird und freue mich auf das 4. Treffen in Bonn!
Ein paar Fotos habe ich Euch mitgebracht.

Naaa, mir san ned mitm Radl do – aber mitten in Frechen haben wir ein ziemlich wolliges Fahrrad entdeckt und wussten: wir sind richtig!

Am Freitag Abend ging es mit thayet, Meermaid und dem Wolltroll nach Köln – Mitternachtsshopping in der Maschenkunst.
Ja, gibt’s denn was Schöneres?!
Ganz viel Glitzerblitzer:


Meine liebe Freundin Claudia posiert im Klimt; ich finde, das Teil ist wie gemacht für sie!

Der nächste Tag: schon ganz schön viele Leute da…

Ich habe keine Ahnung, wem dieser Schal gehört, wie die Anleitung heißt und welches Garn das ist.
Falls es jemand weiß: bitte verratet es mir!

Kurs „Strickstücke designen“ mit Tichiro:

Noch ein schönes Fundstück:

Die Herde von handgenadelfilzten Schäfchen, entstanden im Kurs von und mit Spiro:

Das hat was von den Muppets, oder? 
Frau Spiro und Frau Aud:

So, und dann der letzte Abend… Claudia & ich hatten noch ein paar lustige Stunden in der Kneipe neben dem Hotel, die Herren Tresenbrüder haben sich einen Spaß daraus gemacht, den Mädels aus der bayrischen Provinz einen Crashkurs in „Grundwissen Köln“ zu geben.
Viel rot-weiß, klar…

Das ist „Ondula von Frechen“; sie hat ordentlich mitgefeiert, ziemlich tief ins Kölsch-Glas geschaut…

…und eine FC-Köln-Kappe geschenkt bekommen:

Das ist ein „Kölner Stillleben“: das richtige Glas, Kölsch MIT Schaum, die Original-Serviette, irgend so n komisches Likör-Zeugs, und mittendrin: Ondula und ihr Kumpel:

Das ist Tante Käthe; als der zur Tür reinkam, musste ich wirklich zweimal hinschauen:

Und was macht die Morgie so lange?
Ist ja klar:

Aber eine Hand war frei!

Seeeehr gastfreundlich, die Rheinländer.
Tschöööööö!

Ein paar Zitate aus diesen Tagen will ich Euch nicht vorenthalten.
Man muss schon Raveler sein, um das zu verstehen! 
„Ich freu mich schon sooo auf morgen, da kann ich endlich die Anna treten!“
(Julia alias thayet)
„Oh Gooooott, ein Fisselchen!!“
(Morgie, hysterisch – um ihre hauchfeine Wolle besorgt, die die liebe Daniela von der Maschenkunst freundlicherweise gewickelt hat)
„Rechts ab, links, links ab, rechts… oder andersrum?“
(Julia alias thayet)
„Nein, wir haben keinen Vogel.
Wir haben Spaß!“
(Claudia alias Myana58)
„Du musst am Nacken einstechen, wenn Du den Kopf festmachen willst.
Da kann man nachher nämlich die Ohren drüberziehen, dann sieht man die Löcher nicht.“
(Juli alias Spiro)
„Die Verteilung der Löcher, DAS ist die Kunst!“
(Morgielein, philosophisch…)
„Ich hab an meine Ziege Gummifüße gemacht.“
(Heike alias Fischerin)
„Du als Spinnerin, Du weißt ja Bescheid.“
(Morgie, frech)
„Ich bin kein Kölner, ich bin Kroate.
Und ich bin nicht schwul.
Vertrau mir!“
(Oli, Hotelbar-Chef)
„Es strickt sich flüssiger mit zwei Kölsch!“
(Morgie, angetrunken)