Backnang ♥

Das Wollfest der Herzen… 2 Wochen ist es jetzt schon wieder her, und viel zu schnell war es wieder vorbei.
Dieses Mal hatte ich eigentlich nicht wirklich den Kopf frei dafür und bin ziemlich ohne Erwartungen hingefahren.
Und  bei Partys ist es ja meistens so, dass es dann besonders toll wird.
Bei Wollfesten auch!!

Erst mal stand ich quasi ab der Haustür im Stau, wurde bei Frau Wocken mit unglaublich leckeren Kässpatzen entschädigt und bin dann mit ihr und dem Mini-Wöckchen zusammen weitergefahren.

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Wir fahren ja traditionell immer schon am Donnerstag und läuten das Fest mit einem Abendessen in gleichgesinnter Runde ein. Hach, was ist das immer schön, sich nach einem Jahr wieder zu treffen!

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Dieses Mal hatte ich ja die Ehre, von dem hübschen jungen Mann hier begleitet zu werden:

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Auch über das Wiedersehen mit Mel und Geli hab ich mich sehr gefreut, und besonders natürlich über Sheila Bosworth, die uns dieses Jahr auch wieder beehrt hat.

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Mein persönliches Highlight war es allerdings, Abby Franquemont zu treffen.
Ich wusste zwar, dass sie irgendwie sehr bekannt sein muss, und ich hatte auch einen Kurs bei ihr gebucht, aber ansonsten hatte ich mich vorher nicht groß mit ihr beschäftigt. Eigentlich ist es mir auch egal, wie wichtig oder bekannt jemand ist, ich würde vermutlich auch mit dem Kaiser von China zum Essen gehen.
Aber in dem Fall muss ich sagen: ich bin in den 3 Tagen zu einem echten Fangirl geworden.
WAS für eine interessante, intelligente, beeindruckende, bodenständige Frau!
Solche inspirierenden Begegnungen sind einfach wunderbar, davon werde ich noch eine ganze Weile lang zehren.
Zusammen mit der geballten Spinnprominenz klang der Abend dann noch SEHR lange im Hotel aus.

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Ich hatte wirklich, wirklich nicht vor, eine Handspindel zu kaufen, zumal ich schon einige habe und sie sowieso nie benutze.
Aber wenn Sheila dann spät nachts ihre Schätze auspackt, dann wäre man ja blöd, wenn…. andere Leute würden sich die Finger bis zu den Ellbogen abschlecken… Ihr kennt das.

Stillleben mit Bossies und Tannenzäpfle – und im Hintergrund Sheila herself und Lisa B.:

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Frau Wocken und der kleine Mann…

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…der am Morgen deutlich ausgeschlafener war als ich.

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Am Freitag ging es bei herrlichstem Wollfest-Wetter los.

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…und schwupps war es schon Nachmittag und Zeit für den Kurs bei the one and only Abby: „Getting more done with spindles“.

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Die Dame in den herrlichen Herbstfarben neben Abby ist übrigens Susanne alias creativemother vom Handgemacht-Podcast – und auch Netti war dabei, zu erkennen an der tollen Schafschürze:

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Wirklich soooo die Mega-Neuigkeiten habe ich in dem Kurs nicht gelernt, aber ein paar Aha-Erlebnisse gab es auf jeden Fall. Und Abby hat so eine interessante Art zu unterrichten, dass mir bestimmte Schlüsselsätze auf jeden Fall im Gedächtnis bleiben werden. Und das ist mir mehr wert, als übermäßig viel theoretischer Inhalt.
Hier nochmal die Meisterin beim Blind-Spinnen:

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Auch am zweiten Abend ging es lustig zu; Jürgen alias Eydeet, Luzia alias haexe  – es war sehr schön, Euch wieder zu treffen.
Martina, hat mich gefreut, Dich kennenzulernen!
Anouchka, schön, dass Du uns begleitet hast.

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…und die liebe Sabrina durfte natürlich auch nicht fehlen!

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Die Lieblings-Frau-Wocken ist meine persönliche Gute-Laune-Garantie

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…und Sheila ist auch ein sehr besonderer Mensch ♥

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Die einzelnen Stände habe ich nicht fotografiert, das haben ganz viele andere Bloggerinnen schon ausführlich behandelt – und auch ich habe in den letzten beiden Jahren schon ganz viele Fotos von den Ausstellern gezeigt.
Sehr viel Neues hat sich da nicht getan, im Gegenteil: das Ganze war dieses Jahr eher etwas abgespeckt, was ich für eine sehr gute Entscheidung halte. Vereinzelt wurde darüber gemeckert, aber ich habe es sehr genossen, dass es trotz der gleichbleibend hohen Besucherzahlen etwas luftiger war.
Was Wolle und Zubehör betrifft, habe ich ja irgendwie schon alles, was ich brauche, und bin momentan sehr übergesättigt.
Was ich gesucht habe, habe ich gefunden (und natürlich noch mehr..).
Ansonsten standen für mich in diesem Jahr die herrlich entspannte Atmosphäre und die Begegnungen mit Menschen im Vordergrund.

Eine tolle Idee war die große Jurte im Schulhof, in der Platz war zum gemeinsamen Rumspinnen:

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Hier ist Susanne alias Wooly Wonder noch kurz zu uns gestoßen – es war schön, Dich zu treffen!
(Und anscheinend hat Sheila uns da gerade etwas wahnsinnig Faszinierendes gezeigt)

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Morgie im Glück:

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… der süße Mini von Frau Wocken hat ganz tapfer durchgehalten – er darf gerne wieder mit!

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Hier kommt die Beute! Dieses Jahr gar nicht soooo viel, aber dafür, dass ich eigentlich nichts gebraucht habe…

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Zwei neue Spindelschätzchen sind eingezogen; eine Bosworth Midi Skinny aus Zebrawood, paarundzwanzig Gramm schwer…

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…und eine 14 Gramm leichte Featherweight aus herrlich duftendem Red Cedar („wanna smell my spindle??“)

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Diese Zuckerwatte, bestehend aus BFL/ Bambus und gefärbt von Lady’s Turn, wollte gleich angesponnen werden:

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Das ist mein erstes selbst gekurbeltes Batt, in Meeresfarben, mit ein bisschen Glitzerblitzer:

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Nach Wolle für „was um den Hals“ in echter Korallenfarbe, also genau zwischen pink und orange, suche ich schon ewig. Ich bin nur gespannt, ob mir die Mischung mit Leinen nicht zu kratzig ist:

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Ohrringe mit Strickmuster mussten noch mit – und welche für „zum einen Ohr rein, zum anderen raus“ (die ich letzte Woche schon bitter nötig hatte):

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Ja, das war es auch leider schon wieder Im nächsten Jahr wird es in Backnang kein Wollfest geben; da müssen wir uns was Anderes einfallen lassen, Mädels!
Das Orga-Team gönnt sich eine wohlverdiente Pause.

Aber für 2017 ist das Hotelzimmer schon gebucht!

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Frohe Ostern…

…wünscht Euch der süße Hase im Ei von Stefanie Perlenfee!
Der Stoff und der Teddystoff aus Baumwolle sind von buttinette; ich habe zum ersten Mal dort Stoff gekauft und bin von der Qualität sehr positiv überrascht.

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Ich habe zum ersten Mal appliziert, zum ersten Mal mit Vliesofix und Stickvlies hantiert, und ich hatte so einen Heidenrespekt davor, dass ich bestimmt 5 Minuten mit Angstschweiß auf der Stirn vor der Berta gesessen, bevor ich mich getraut habe, den ersten Stich zu machen.
Der Monk in mir wollte am liebsten gleich alles perfekt können; das hat natürlich nicht ganz geklappt, aber ich finde das Hasi mit seinem süßen Gesicht einfach sooo goldig!
Meine Babynichte – Ihr ahnt es – sollte ihn eigentlich morgen zu Ostern bekommen, aber ich weiß noch nicht genau, ob ich mich von ihm trennen kann…

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Ich hoffe, Ihr habt entspannte und sonnige Ostertage!

Noch mehr Nähkram

Jahaaa, ich habe fleissig geübt!

Die Panty „Eve“ von pattydoo:

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Die Größe habe ich nach meinem Hüftumfang zugeschnitten, nicht nach meiner Konfektionsgröße – böööser Fehler, das Ding wurde ungefähr Größe 48! Zum Glück passte das Hös“chen“ meiner Kollegin perfekt und wurde von ihr adoptiert.
Aber auch die Passform an sich fand ich nicht so toll: zu labberig an den Hüften, zu schmal im Schritt… also habe ich improvisiert und todesmutig selbst ein Schnittmuster gezeichnet, angelehnt an eine vorhandene Unterbuxe.
Das Ergebnis bringt mich zum Grinsen, passt super, und der Stoff ist einfach nur genial!
Ich glaube, meine Oma hatte früher so eine ähnliche Tapete aufm Klo

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Außerdem ist eine Babyhose nach einem Freebook von Nähfrosch entstanden.
ICH finde die orange-pinken Äpfelchen total süß, aber meine Schwester meinte, das wäre nicht Babynichte Emmas Farbe. Meine Güte, das Kind ist gerade mal 9 Monate alt!
Also wurde auch die adoptiert, von einer meiner Strickrundenmädels.

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Für Emma musste dann eine andere Hose her, dieses Mal in grau-schwarz, damit kann man ja nix falsch machen…
Der kuschelige Monstersweat ist von Farbenmix; der Schnitt war der gleiche wie bei der vorigen Hose, aber – typischer Anfängerfehler, hoffe ich – die Monster standen auf dem Kopf!
Also musste ich tricksen, und deswegen ist da jetzt auch auf der Vorderseite eine Naht.
Tja, ich habe daraus gelernt!

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Dazu gab es eine Zwergenmütze nach einer Anleitung von Schnabelina.
Im Original gefielen mit die Bänder aus doppeltem Bündchenstoff nicht, das fand ich viel zu viel Stoff unter dem Kinn für so ein kleines Menschlein.
Also habe ich experimentiert und einen Tunnel aus Bündchenstoff genäht, da kann meine Schwester ein Band durchziehen oder es auch lassen.
Nur fiel mir während des Nähens auf: man sollte die Nähte irgendwie verstecken! Also habe ich einen improvisierten Besatz draufgenäht, alles seeeehr expermentell. Ja, es gibt noch viel zu lernen…

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Anfängernähkram

YEAH, endlich Urlaub!!
Und DAS hab ich mir verdient.

Langsam bin ich im Reisefieber, es geht dieses Jahr wieder zum Wollfest nach Backnang.
Bis dahin ist noch ein bisschen Aufräumen und sortieren angesagt, alles, was die letzten Wochen so liegengeblieben ist. Und mich natürlich.
Mich muss ich auch sortieren.

Hier kommt erst mal die Fortsetzung meiner Nähanfänge

Weiter ging es mit Wendemützen aus Jersey – das hatte ich schon mal gemacht, das hab ich mir zugetraut, dafür hatte ich den Stoff zu Hause; und kostenlose Schnittmuster gibt es ja mehr als genug. Und sogar ganz ausführliche EBooks mit vielen Bildern UND Videoanleitungen für Greenhorns wie mich!
Leider gibt es von meinen ersten Werken nur schlechte Handyfotos… oder eher „zum Glück“, sie sind nämlich immer noch ganz weit weg von „perfekt“.

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Die Mütze rechts kennt Ihr ja schon.
Unten ist eine ganz einfache, frei Schnauze genäht.
Und rechts die Ohrenklappenmütze von Schnabelina, die von der Passform her zwar richtig toll ist, aber für die Babynichte noch viel zu groß.

Und hier nochmal alle von der anderen Seite:

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…gefolgt von einem Halstüchlein für’s zahnende Sabberbaby nach einem Schnitt von pattydoo:

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Weiter ging es mit Täschchen – kann man immer brauchen!

Das Spitzen-Täschlein von pattydoo mit dem süßen Reißverschluss von Snaply:

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Die Strickzeug-Tasche von machwerk:

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…und eine Pyramidentasche nach der Anleitung von Butzelmännchen, allerdings vergrößert auf 28 cm Kantenlänge, damit das Strickzeug reinpasst:

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Den Stoff kann ich jetzt allerdings nicht mehr sehen

Ich war auf der Patchworkmesse…

…in Erding.
Was für eine Schnapsidee! Jetzt will ich natürlich auch noch patchworken und quilten, und zwar sofort.

Mit diesem Thema habe ich mich ja noch überhaupt nicht beschäftigt und hatte keine Ahnung, was mich da erwartet.
Ich hatte noch nie von „fat quarters“ und „jelly rolls“ gehört, und die ganzen Farben und wunderschönen Stoffe haben mich völlig erschlagen.
Die Messe scheint ziemlich bekannt zu sein, es war wahnsinnig viel los: Menschen aus aller Herren Länder und aus allen Alterklassen waren vertreten, und viele davon wahre Künstler*innen.
Man konnte nicht nur einkaufen, sondern in einer Quiltausstellung echte Meisterwerke bestaunen.
Ein paar der schönsten Stücke habe ich fotografiert:

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Ein Wasserquilt
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Ein Riesenquilt
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Ein sehr bunter Quilt
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„Die ewige Stadt“ – die einzelnen Rom-Motive waren von Hand gequiltet!!
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Romulus und Remus, und oben sieht man noch eine Ecke der Vatikanischen Gärten:
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Der hier war der Hammer: auf den ersten Blick fand ich ihn gar nicht mal sooo schön, sondern einfach nur bunt.
Aber die winzig kleinen Sechsecke waren von Hand!! zusammengenäht, und es waren tausende… das ist bestimmt ein Lebenswerk:
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Auf den zweiten Blick gab es wahnsinnig viel zu endecken, jede einzelne Blume hatte ein eigenes Thema.
Hier zum Beispiel London, oder der Frosch in seinem Seerosenteich:
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Der Stand von Rose Quilts war heute definitiv mein Lieblingsplatz, die Damen dort waren so lieb und gut gelaunt; und sie haben sich köstlich über mich amüsiert. Irgendwann wurde mir sogar selbst gebackener Kuchen unter die Nase gehalten, zur Stärkung

Die Idee hier gefällt mir und ist ganz simpel, sogar für mich. Ich denke, in der Art werde mich mir zwei Kissenbezüge nähen:
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Und die Stoffe dafür habe ich gleich mitgenommen – reduziert, und sogar etwas davon geschenkt!
Wenn ich bisher nicht dem Charme von Tilda & Co erlegen war: jetzt bin ich es.
Das ist meine Beute:
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Und jetzt werde ich die ganzen Visitenkarten durcharbeiten, die ich heute mitgenommen habe.
Aber vorher muss ich noch schnell schauen, wann die nächste Messe stattfindet.

Blogreanimation

Jaja, die Vorsätze, das Leben und der ganze Rest…
Ich lebe noch, und ich will wieder bloggen, ich hab’s gaaaanz fest vor!
Liest hier überhaupt noch jemand?

Es hat sich viel getan in Morgies Welt:

Im Juni bin ich Tante der kleinen Emma geworden – ein rundum zufriedener kleiner Sonnenschein und laut meiner Mama das drittsüßeste Baby aller Zeiten:

Natürlich habe ich viel gestrickt und gehäkelt und gesponnen, aber ich versuche erst gar nicht, die ganze Fotoflut nachzureichen.
Und natürlich war ich auch wieder viel unterwegs, handarbeitstechnisch.
Zum Beispiel auf dem Wollmarkt in Vaterstetten, fürchterlich erkältet und zur Vorsicht mit Mundschutz….
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Neben diversen Sträkeltreffen war ich des öfteren bei der Wollmeise, wo ich mich dieses Jahr auch endlich mit Tina getroffen habe.
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Was mich aber letztendlich dazu bewogen hat, mein Blog wiederzubeleben, ist Folgendes:
Natürlich gibt es unter meinen handarbeitenden Freundinnen auch einige, die wunderbar nähen können. Ich hab das immer bewundert, aber für mich selbst nie in Erwägung gezogen. Damit wollte ich nicht auch noch anfangen: kein Platz, keine Zeit, kein Geld für NOCH ein Hobby (übrigens habe ich das vom Spinnen auch immer behauptet).
Kurz vor Weihnachten gab es beim Discounter eine billige günstige Nähmaschine, und mein Papa war es, der mich darauf aufmerksam gemacht hat. Mit Müh und Not konnte ich ihn davon abhalten, mir dieses Ding zu Weihnachten zu schenken.
Nachfragen bei besagten handarbeitenden Freundinnen haben sowieso ergeben, dass mir die Mehrzahl von dieser Maschine abgeraten hat. Aber von allen Seiten kam immer weiter Input in diese Richtung, bis mir die liebe Helga ihre kleine Discountermaschine als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt hat.
Ich hab mich sehr darüber gefreut, aber da stand sie nun erst mal….
Über die Wochen habe ich mir ein paar Dinge zusammengekauft, günstige Stoffe, Schere, was man eben so für den Anfang braucht. Und dann saß ich da wie der Ochs vorm Berg und wusste nicht, wie anfangen. Den Faden konnte ich einfädeln, aber das war’s dann auch schon.
Und wieder waren es die „Mädels“, die meinten: Morgie, schau dich doch mal bei Dir in der Nähe um, manche Stoffläden bieten Nähkurse an.
Einen Klick später hatte ich festgestellt, dass ich ein nettes kleines Lädchen namens Villa Wunderbunt quasi direkt vor der Haustür hatte!
Und wie es der Zufall so will, fand am selben Abend ein Nähkurs statt: Babymützen, in 4 Stunden, das sollte zu schaffen sein. Und was für ein Zufall, dass noch ein Platz frei war! Also habe ich nur 3 Stunden später das Leihmaschinchen eingepackt und bin sehr, sehr aufgeregt dort hingefahren.
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Alle anderen Mädels waren in meinen Augen Vollprofis, und ich habe ganz schön geschwitzt mit dem Gefummel aus winzigkleinen Jerseyfetzen. Und ja, ich wurde auch etwas ausgelacht aufgezogen, weil ich mich glaub ich nicht besonders geschickt angestellt habe.
Aber nach 4 Stunden Mühe ist eine sehr unperfekte, aber sehr süße Wendemütze für die Babynichte herausgekommen.
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Nichts gegen Deine Nähmaschine, liebe Helga – aber nach dem Abend war klar: wenn ich dabei bleibe, muss was Anderes her, mit Oberstofftransport und so.Und zwar schnell, ich hatte Blut geleckt!
Tja, was für ein Zufall (schon wieder), dass es zwei Orte weiter einen Nähmaschinenhändler gibt. Und natürlich habe ich am nächsten Tag direkt dort angerufen und bin gleich nach der Arbeit hingefahren. Ich wollte eine gebrauchte Pfaff, einen Traktor, gerne älter, und idiotensicher, für den Anfang, zum Üben halt.
Der Mann verstand aber seinen Job, hat sich nach Feierabend noch fast 2 Stunden Zeit genommen, mich ausgiebigst beraten, und ich war ungeplanterweise um sehr viel Geld ärmer.

Keine 24 Stunden, nachdem ich zum ersten Mal genäht hatte, zog also Berta bei mir ein
Das war vor genau 3 Wochen.
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Ich wollte das nicht, wirklich!!!
Aber so ist das wohl mit den Leidenschaften: die Vernunft wird nicht gefragt.

Seitdem habe ich mein halbes Wohnzimmer entrümpelt und umgeräumt, denn die exponentiell wachsende Sammlung an Stoffen, Schnittmustern und allerlei Kleinkram muss ja auch irgendwo hin.
Und ich bin völlig dem Nähvirus verfallen und beschäftige mich in jeder freien Minute mit nichts Anderem.

Ich sag’s Euch, Welten tun sich da auf, ach was sag ich: ein ganzes Universum!!

Berta und ich haben uns in den 3 Wochen schon ganz gut angefreundet, und ich gehe davon aus, sie wird mich lange Zeit begleiten. Und ein bisschen was haben wir schon zustanden gebracht.
Zeig ich Euch alles in den nächsten Tagen, versprochen!

Morgie und das Artyarn-Camp oder: Tod dem Monk! (Backnang Teil 2)

Jetzt wird’s gspinnert! Zuerst hat mir Herr Leichtlen eine Spindel gebaut…

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Auf dem Weg ins Artyarn-Camp musste ich an düster-schöner Wolle, leuchtenden Strängelchen UND Wachhund Helga

vorbei…

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…um dann den Großteil des Tages in den heiligen Hallen bei Melwittchen und Frau Wo zu verbringen…

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…wo ich quasi vom Monk zum Einhorn mutiert bin:

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Ausgetobt mit Glitzer und Neon…

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…zumindest das Prinzip der Coils verstanden…

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Queen of Batts!

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Frau Wocken vor dem Kaffee…

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…und nach dem Kaffee:

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Doppelter Netzzwirn ohne Boden, Core(..kenzieher) und kurzlebige Coils – aber es hat sooo Spaß gemacht!

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Auch hier nochmal ein unendlich riesiges Dankeschön an die großartigen und übermenschlich geduldigen Tanzlehrerinnen Mel und Geli! …und überhaupt an Alle, deren Gesellschaft ich genießen oder deren Bekanntschaft ich machen durfte. Und für den Spaß, den wir an den (laaangen) Abenden immer haben!

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Nach dem Wollfest ist ja immer vor dem Wollfest, und das Hotelzimmer für nächstes Jahr ist schon gebucht! Hier noch die Beute, die WIRKLICH nicht nur für mich war: Leichtlens Spindel

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Hiya Hiya Sharp zum „mal Ausprobieren“ und das Täschli von Slipped Stitch Studios

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…und natürlich so ein bisserl was Wolliges

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Baggana, Baggana! (Backnang Teil 1)

Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich weiter bloggen soll und will; aber es gehört wahrscheinlich auch dazu, dass einem unschöne Dinge und seltsame Menschen begegnen können, wenn man einen Teil seines Lebens so öffentlich macht.
So what… ich mach’s für MICH!

Vor  Jahren, als ich zum ersten Mal in Backnang war – damals noch zum Raveler-Treffen – ist mir mal dieses „Lied“ von Breschdleng über den Weg gelaufen:

Einmal im Jahr ist Backnang für mich der Nabel der Welt, weil mein persönliches Woll-Highlight des Jahres dort stattfindet.
Jaaa, es war wieder Wollfest !
Und traditionell fahr ich dahin mit der reizenden Frau Wocken.
Ab dem zweiten Mal kann man doch schon von „Tradition“ reden, oder?

Auf der Hinfahrt begegnete uns erst mal ein klarer Fall von Chantalismus:
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Auch schon fast traditionell: der Auftakt am Donnerstag Abend beim Asiaten mit dem schlechten Licht:
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Diese beiden Ladies haben mir das Wochenende sehr versüßt: Melwittchen und Frau Wo wie sie leiben und leben!
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Kaffeeee….
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..und auf geht’s!
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Was den Rundgang über das Gelände und durch die Verkaufsstände angeht, verweise ich einfach auf den Bericht vom letzten Jahr, Teil 1 und Teil 2.
In diesem Jahr sind aber im Außenbereich viele neue Aussteller dazu gekommen, und das Wetter hat zum Glück auch mitgespielt:
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Der Klotzenhof war vielleicht früher schon dabei, war mir als „Bisher-nicht-Spinnerin“ aber noch nie aufgefallen:
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Beim Seidenhasen gab es wunderbar kuschelige Wolle und Spinnfasern:
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Ob man jetzt unbedingt ein Häschen dem Stress aussetzen und es zu so einer Veranstaltung mitnehmen muss, zumal es ziemlich warm war, darüber könnte man mit mir wunderbar streiten. Auf jeden Fall saß der Arme ziemlich apathisch in seinem Käfig.

Die kleine Wollfabrik hatte tolle Strickbeutel und -taschen und -täschchen von Slipped Stitch Studios:
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Dany’s verwickelte Farbträume hat irgendwie auf jedem Foto, das ich gemacht habe, ein Tuch vorm Kopf
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Zu meiner großen Freude dieses Mal dabei: das Regenbogenschaf!
(sorry Meike, aber Du weißt ja: ein schöner Rücken und so… )
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Bei den Mädels von Dye for Yarn herrschte fast so viel Andrang wie in Vaterstetten:
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Der wunderschöne Stand von Filzlinge:
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Zeena von der Wollfühloase war auch da:
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Derweil drinnen: das Banner von Knitting Spiro hing in diesem Jahr auch richtig
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Ein echtes Highlight: Bernds Krawatte!
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Nächstes Jahr muss ich endlich mal bei Jessy shopppen.
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Frau Drachenwolle hat viel Spaß:
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„Ja, was soll i machen, die kaufen wie die Irren!“
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Ebenfalls neu dabei: Uli Baysie mit ziemlich abgefahrenen Klöppeleien:
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Bei Andrea Hunger von der Filzwerkstatt Maus bis Kauz werde ich immer zum Kind…
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Dieses Mal habe ich mich in den Mops verliebt:
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Zu diesem Filzkünstler habe ich leider weder Namen noch Link…
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…aber schaut Euch mal diese Rosenlaube…
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…und den süßen Zwerg an!
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Dieses war der erste Streich… im zweiten Teil des Berichtes wird’s gspinnert!

Wollverrückter Jahresrückblick

Den Jahreswechsel habe ich genützt, um Bilanz zu ziehen und mir einen stricktechnischen Überblick über MEIN Jahr 2013 zu verschaffen.

Altlasten:
Gibt es eigentlich nicht!
Den vor 2 Jahren angefangenen Hundertwasser-Schal habe ich heute geribbelt. Ich war schon ziemlich weit, auf dem letzten Drittel etwa, aber ich hatte einfach keinen Spaß mehr daran. Weder beim Stricken, noch beim Gedanken an das fertige Teil. Und getragen hätte ich ihn sowieso nie.
Die im letzten Beitrag vorgestellten Rauhnacht-Mystery-KAL-Socken werden wahrscheinlich ebenfalls geribbelt, das Muster ist einfach nicht meines, zu verworren und unlogisch und unsauber irgendwie.
Also habe ich KEIN EINZIGES UFO mehr, YEAH!!
Nur 2 WIPs nehme ich mit in’s neue Jahr: einen Lanesplitter, der gar nicht eilt, weil ich bei meiner momentanen Figur eigentlich nicht bleiben will und ich gar nicht einsehe, soooo einen großen Rock zu stricken – und eine Socke für den Exfreund, die noch verpaart werden muss (die Socke wohlgemerkt, nicht der Ex).
Eine Altlast ist allerdings der noch immer nicht komplett eingepflegte Stash und die aussortierte Wolle, die noch verkauft oder verschenkt werden will.
Vielleicht gibt es demnächst mal eine Rubrik „Flohmarkt“ hier.

Statistik 2013:
Ich habe mir mal die Mühe gemacht, alle Projekte bei Knitmeter einzugeben, und ich bin fast aus den Latschen gekippt: ohne die Häkelprojekte und die aktuell angenadelten Projekte habe ich über 20 Kilometer !!! gestrickt!
– 17 Paar Socken
– 13 Mützen
– 10 Tücher
– 8 Loops
– 4 Paar Filzpuschen
– 3 Amigurumis
– 2 Oberteile
Da wundert es mich nicht, dass ich sonst zu nix mehr komme

Distelfliege von der „urbanen Spinnstube“ hat sich ein paar Fragen zum Jahresrückblick ausgedacht:

1. Das besondere Projekt
Am meisten Nerven gekostet hat mich das Amigurumi-Brautpaar, das ich zur Hochzeit meiner Schwester gehäkelt habe; aber über das Ergebnis war ich richtig glücklich.
Am meisten Spaß hat mir mein Hexagon aus Wollmeise Lace „Red Hot Chili“ gemacht, ein echtes Lieblingsteil.

2. Stashentwicklung
Kleiner ist er jedenfalls nicht geworden; ich arbeite immer noch daran, auch alle „Altbestände“ bei Ravelry einzupflegen.
Neue Lieblinge sind dazugekommen, wie z.B. das Wolkenspiel von Atelier Zitron, verschiedene Qualitäten von Drachenwolle, die BFL von Dye For Yarn oder meine ersten Dibadus.
Besonders gespannt bin ich auf Malabrigo Sock.
Was hier auch besonders gerne wohnt: alle Arten von Wollmeisen, mittlerweile gerne auch in DK – und natürlich die Lieblings-Sockenwolle Trekking von Atelier Zitron und Meilenweit Merino von Lana Grossa.

3. Spinnen 2013
Habe ich mir während der Tour de Fleece auf der Handspindel beigebracht und im Sommer exzessiv praktiziert. Ein paar tolle Handspindeln von Bosworth und Matthes sind hier eingezogen, und ein Spinnrad namens „Anna“ baut Tom Walther hoffentlich bald für mich.
Seit der Tour de Fleece liegt die Spinnerei ziemlich brach, aber das ist okay.
Das ist ein Hobby, das mir Spaß macht, das ich aber eher phasenweise betreiben werde.

4. Lieblingsteile
Ganz klar der Hexagon, siehe oben. Außerdem mein Stockholm Loop und der noch nicht fotografierte Willow Cowl.

5. Most Knitworthy Persons
Ich mit 34 Teilen.
Danach der Lieblingsmann, er hat 7 Teile bekommen.
Und dann 6 oder 7 Paar Socken/ Kleinteile für enge Freunde und Familie.
Knitworthy sind sie alle, sie wissen jede Masche zu schätzen.

6. Schlimmste Unfälle und Reinfälle
Wirklich schlimm war nichts. Ärgerlich waren 2 Paar Filzpuschen, die einfach nicht die ihnen zugedachte Form und Größe annehmen wollten.
Beim Spinnen war mein allererstes Garn eine kleine Enttäuschung, weil ich VIEL zu viel Drall drin hatte und das fertige Gestrick sich anfühlt wie Frottee. Aber das darf es.
Alles in Allem: das Meiste ist prima gelungen.

7. Lieblings-Designer
Ui… darin bin ich schlecht. Ich kann mir den Namen jeder einzelnen Anleitung merken, aber die Designer dazu bekomme ich auswendig seltenst auf die Reihe. Spontan fällt mir Martina Behm ein, weil ich sie im Herbst bei einer Lesung persönlich kennengelernt und sehr sympathisch gefunden habe. Ihre Designs sind sicher nicht die anspruchswollsten, aber eines ihrer kraus rechten Tücher geht eigentlich immer gut nebenbei.
Im Urlaub habe ich einen (ebenfalls noch nicht fotografierten) Brickless gestrickt, der mir ganz gut gefällt.

8. Song des Jahres
Puh.. gibt es eher nicht. Ich bin meistens kein Fan der aktuellen Hitparade und in Richtung Musik zur Zeit auch eher leidenschaftslos.
Ich höre Podcasts!

9. Buch des Jahres
Keines! Ich glaube ich habe noch nie in einem Jahr so wenig gelesen wie 2013.
In jeder freien Minute stricke ich oder höre Podcasts, und seit ich ein Smartphone habe, fällt das Lesen in den Raucherpausen und abends im Bett auch flach.
Ich könnte das eigentlich mal wieder ändern.

10. Film/ Serie des Jahres
Breaking Bad. Zusammen mit dem Lieblingsmann habe ich jede einzelne Folge gesehen, und die momentane Staffel ist dann schon die letzte.
Am Anfang war ich froh, dass der Mann zufrieden war und ich nebenbei in Ruhe stricken konnte, aber irgendwann war ich voll dabei.
Ansonsten bin ich absolut kein Serien-Typ.
Filme gab es einige gute und mehr schlechte.

11. Drei Dinge, die Du nicht hättest missen wollen
– Die diversen Stricktreffen und Woll-Events, die schönen Stunden und netten Bekanntschaften
– Meine Katzen und das alte Pferdchen
– Wirkliche Freunde

12. Drei Dinge, auf die Du gut hättest verzichten können
– So manche Zustände…
– Einen Streit mit der lieben Familie
– Einen Autounfall

13. Neues begonnen
Wie gesagt: spinnen!

14. Getrennt
Von meinen Ex-Nachbarn, zwar nicht aktiv, aber ich habe das Universum oft darum gebeten, dass die sich endlich eine neue Party-Hochburg suchen.
Von Menschen – schmerzhaft…

15. 2013 in einem Wort?
War bestimmt nötig, muss ich aber nicht nochmal haben.

Danke an Distel für die Fragen!
Vielleicht wollt Ihr Euch ja auch Gedanken über einen ganz persönlichen Jahresrückblick machen?
Dann verlinkt Euch gerne in den Kommentaren, ich bin gespannt!

Rauhnächte

Eine sehr arbeitsreiche Vorweihnachtszeit und ein ausgefüllter Arbeitstag an Heiligabend liegen hinter mir, und langsam finde ich wieder etwas Zeit und Muße, nicht nur für’s Stricken, sondern auch, um zum Jahreswechsel wieder ein bisschen Ordnung und Klarheit zu schaffen.

Hey, wisst Ihr was?
Die Tage werden jetzt schon wieder länger!!
Und den etwas luftleeren Raum zwischen den Feiertagen fülle ich mit meinem ersten Mystery-Knitalong zum Thema „Rauhnächte“.
Das Design heißt „Rauer Geist“ und kommt von Regina Satta, und zwar in 3 Teilen. Eine sehr spannende Angelegenheit… normalerweise mag ich es gar nicht, wenn ich nicht vorher weiß, was ich da überhaupt stricke (also: Socken, schon klar); ich bin etwas eigen, wenn es darum geht, worin ich meine wertvolle Strickzeit investiere. Aber ich dachte mir, bei Frau Satta kann man nicht viel falsch machen.

Extra dafür ausgesucht habe ich einen wunderschönen eisig-tüskisgrauen Strang Wollmeise „Mont Blanc“:

2013-11-09_WM-Twin-Mont-Blanc_0001_klein

2013-12-23_Rauer-Geist_0001_klein

Ich stricke das Knäuel gleichzeitig von innen und von außen.
Teil 1 von beiden Socken habe ich heute beendet; ein bisschen „krumpelig“ sehen die etwas anderen Verzopfungen am Schaft aus, finde ich – aber das Bündchen ist richtig schön.

2013-12-25_Rauer-Geist_0004_klein

2013-12-25_Rauer-Geist_0006_klein

Auf dem Sockenbrett sieht es schon etwas ordentlicher aus:

2013-12-25_Rauer-Geist_0007_klein

Ich bin schon total hibbelig, wie es weitergeht, muss mich aber noch bis zum 28.12. gedulden

Falls Ihr bei Ravelry seid und noch mitmachen wollt: hier lang bitte!