Veränderungen in Morgies Welt

Veränderungen gehören zum Leben.
Veränderungen halten uns wach und lebendig.
Und Veränderungen sind per se nicht „gut“ oder „schlecht“, oft täuscht der erste Eindruck, und mit einigem Abstand sieht manches wieder ganz anders aus, und blabla….
Ich mag Veränderungen überhaupt nicht.
Aber bald wird sich hier im Hause Morgie so Einiges ändern!
Und das kam so:

Papa hat seine Kinder samt Anhang anlässlich seines 60. Geburtstags im September für ein paar Tage an den Gardasee eingeladen.
Mein Freund der Mu versorgt sonst immer meine Fellnäschen, wenn ich nicht da bin, aber dieses Mal fahren wir zusammen weg. Und wer mich kennt, der weiß, dass ich mich niemals auf ein paar Tage Urlaub freuen könnte, wenn ich nicht sicher wüsste, dass Maya & Takoda gut untergebracht sind.
Also hab ich mich auf die Suche nach einer Katzenpension gemacht – was man hat, das hat man.

Eine tolle Pension (hoffentlich) hab ich auch schnell gefunden, AAAABER…!
Bei meiner Suche hatte ich auch Kontakt mit Tierheimen und Tierschutzvereinen hier in der Gegend, und dabei ist mir das ganze Katzenelend wieder durch den Kopf gegangen: überfüllte Pflegestellen, schlechte Vermittlungsbilanzen, immer noch viel zu viele unkastrierte Tiere – jawoll, auch in Deutschland. Smilie by GreenSmilies.com
Mir ging das nicht mehr aus dem Kopf, und irgendwann hab ich mir nen Ruck gegeben, „wo 2 Platz haben, krieg ich auch 3 oder 4 unter“, und hab mich als Pflegestelle angeboten.
Meine Beiden sind ja eigentlich super verträglich, Takoda kam perfekt sozialisiert von der Züchterin, und Maya kommt ja sowieso aus einer Straßenkolonie.

Mit den Vereinen hier in der Umgebung wurde das leider nichts… Vorkontrolle war bei mir, alles toll, vor allem der gesicherte Garten konnte punkten.
Aber leider, leider nehmen es viele Tierschützer hier in Deutschland nicht so genau mit den Tests auf die gefährlichsten Infektionskrankheiten Smilie by GreenSmilies.com (Stichwort FIV, FeLV….), also wurde die Idee wieder verworfen.
Niemals könnte ich es mir verzeihen, wenn meine Beiden eine unheilbare Krankheit bekämen, und ICH wäre Schuld daran!

Ich habe mich dann einem anderen Verein zur Verfügung gestellt, und von dem war heute wieder jemand da zur Vorkontrolle – die Evi, die ich schon seit Jahren aus „meinem“ Katzenforum kenne.
Wir haben uns lange unterhalten, und dann haben wir einen Pflegestellenvertrag gemacht.
Lieber hätte ich direkt vor Ort geholfen, an Stelle von Katzen aus Sardinien.
Aber wenn mich jemand fragt, warum ich mich nicht lieber für arme Menschen (tu ich) oder Tiere im Inland (tu ich auch) einsetze, dann lautet meine Frage immer: „…und wofür engagierst DU Dich?“

Falls die Flugpatin mitspielt, könnten evtl. Ende Januar schon 1-2 sardische Pflegekatzen bei mir einziehen.

Drückt mir bitte die Daumen, dass Maya & Takoda meine Idee gut finden! Smilie by GreenSmilies.com

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