Australische Merinowolle und andere Tierquälereien

Liebe Mitstrickerinnen,

bitte nehmt Euch die Zeit und schaut Euch dieses Video von PETA an:

Ich finde, wir alle sollten uns zumindest mal Gedanken darüber machen.
Und mich würden jetzt natürlich Firmennamen interessieren, sowohl „weisse“ wie auch „schwarze“ Schafe.
Woher soll ich als Verbraucher wissen, was genau ich da kaufe, und ob und wo es Alternativen gibt…?

Ich bin gerne offen für Eure Tipps, Links und Hintergrundinformationen!

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4 Gedanken zu “Australische Merinowolle und andere Tierquälereien

  1. Also liebste Chraane,
    erstens mal sehen Tiertransporte bei uns – in einem Land mit Tierschutzgesetz – nicht sooo viel anders aus und auch die Schlachtmethoden sind bei uns nicht wirklich humaner….. Aber das weisst Du ja alles . Dir gings ja momentan um die Wolle, gelle? Da bleibt Dir dann nur noch die regionale Spinnerei, bei der Du fragen kannst, wo und wie das Schaf lebt, von dem die Wolle kommt. Es gibt da eine Spinnerei und Weberei Höfer irgendwo bei Rosenheim. Ich glaub Sabines Mama bringt die Wolle von ihren Schafen auch dorthin zur Weiterverarbeitung. Kann ich mal für Dich in Erfahrung bringen. Da hast halt dann nich so viel Auswahl, was die Farben und die Qualität angeht. Ansonsten kann ich mir vorstellen, dass Du beim Finkhof auch Auskunft über Haltungsform, Rasse und Schurmethode erhältst. Ist echt ein interessantes Thema! Kennst Du das Buch „Tiere essen“? Passt zum Thema und zeigt recht anschaulich wofür Tiere noch alles sterben oder leiden müssen, ist aber kein Aufruf zum Vegetarismus.
    So ich muss jetzt Minischnecken von meinem Salat pflücken, um damit die Entchen zu füttern…… (arme Schnecken!)
    Liebe Grüße

  2. Die Bilder sind schlimm. Allerdings glaube ich nicht, dass diese Behandlung der Schafe standard ist. Peta ist eine ziemliche radikale Organisation. Lt. Peta ist auch ein „ordentliches“ Schafe scheren bereits Tierquälerei und Ausbeuterei. Lt. Peta kann nicht auf andere Wolle ausgewichen werden, weil es so oder so Tierquälerei ist. Mit diesem Hintergrund erscheint es mir eher so, dass Peta die schlimmsten Bilder zeigt, um so radikal ihre Ziele durchzusetzen. Ich für mich finde es nicht als Ausbeuterei Schafwolle zu verwenden, Milch zu trinken oder Eier zu essen. Daher würde ich auch nicht Material von Peta verbreiten denn für mich scheint es eher Panikmacherei. Aber das ist nur mein persönlicher Eindruck.

    • Hm das mag sein, ich finde Aber petas ziele besser als manch anderer Radikal agierender Gruppierungen. Das mit der ausbeutung ist sicher eine sache des Standpunktes, deinen kann ich allerdings nicht teilen.

  3. @ Anke:
    Ich bin kein Vegetarier (mehr) und schon gar nicht Veganer.
    Und ich möchte auch nicht auf Wolle verzichten.
    Eine Plattform für Peta-Material will ich auch nicht sein.

    Aber gerade die Haltung der Merinoschafe in Australien wird ja auch an anderen Stellen immer wieder angeprangert, und ich mache mir nicht zum ersten Mal Gedanken darüber.
    Es gibt doch auch deutsche Merinowolle…?
    Ist die qualitativ wirklich so viel schlechter?
    Interessant finde ich auch die Schafpaten-Idee von Opal:
    http://www.schafpate.de/

    @ Aline:
    Ich glaube in dieser Spinnerei/ Weberei war Claudia schon mal; was sie mitgebracht hat, hat mich jetzt nicht so überzeugt… aber da müsste man direkt selbst mal hinfahren.
    Wie sieht es aber mit Industriewolle aus?
    Außer Opal fällt mir jetzt noch Manos del Urugay ein, aber die ist natürlich fast unbezahlbar.

    Danke für den Buchtipp – bekomm ich des zum Geburtstag? 😛

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