Backnang ♥

Das Wollfest der Herzen… 2 Wochen ist es jetzt schon wieder her, und viel zu schnell war es wieder vorbei.
Dieses Mal hatte ich eigentlich nicht wirklich den Kopf frei dafür und bin ziemlich ohne Erwartungen hingefahren.
Und  bei Partys ist es ja meistens so, dass es dann besonders toll wird.
Bei Wollfesten auch!!

Erst mal stand ich quasi ab der Haustür im Stau, wurde bei Frau Wocken mit unglaublich leckeren Kässpatzen entschädigt und bin dann mit ihr und dem Mini-Wöckchen zusammen weitergefahren.

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Wir fahren ja traditionell immer schon am Donnerstag und läuten das Fest mit einem Abendessen in gleichgesinnter Runde ein. Hach, was ist das immer schön, sich nach einem Jahr wieder zu treffen!

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Dieses Mal hatte ich ja die Ehre, von dem hübschen jungen Mann hier begleitet zu werden:

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Auch über das Wiedersehen mit Mel und Geli hab ich mich sehr gefreut, und besonders natürlich über Sheila Bosworth, die uns dieses Jahr auch wieder beehrt hat.

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Mein persönliches Highlight war es allerdings, Abby Franquemont zu treffen.
Ich wusste zwar, dass sie irgendwie sehr bekannt sein muss, und ich hatte auch einen Kurs bei ihr gebucht, aber ansonsten hatte ich mich vorher nicht groß mit ihr beschäftigt. Eigentlich ist es mir auch egal, wie wichtig oder bekannt jemand ist, ich würde vermutlich auch mit dem Kaiser von China zum Essen gehen.
Aber in dem Fall muss ich sagen: ich bin in den 3 Tagen zu einem echten Fangirl geworden.
WAS für eine interessante, intelligente, beeindruckende, bodenständige Frau!
Solche inspirierenden Begegnungen sind einfach wunderbar, davon werde ich noch eine ganze Weile lang zehren.
Zusammen mit der geballten Spinnprominenz klang der Abend dann noch SEHR lange im Hotel aus.

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Ich hatte wirklich, wirklich nicht vor, eine Handspindel zu kaufen, zumal ich schon einige habe und sie sowieso nie benutze.
Aber wenn Sheila dann spät nachts ihre Schätze auspackt, dann wäre man ja blöd, wenn…. andere Leute würden sich die Finger bis zu den Ellbogen abschlecken… Ihr kennt das.

Stillleben mit Bossies und Tannenzäpfle – und im Hintergrund Sheila herself und Lisa B.:

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Frau Wocken und der kleine Mann…

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…der am Morgen deutlich ausgeschlafener war als ich.

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Am Freitag ging es bei herrlichstem Wollfest-Wetter los.

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…und schwupps war es schon Nachmittag und Zeit für den Kurs bei the one and only Abby: „Getting more done with spindles“.

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Die Dame in den herrlichen Herbstfarben neben Abby ist übrigens Susanne alias creativemother vom Handgemacht-Podcast – und auch Netti war dabei, zu erkennen an der tollen Schafschürze:

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Wirklich soooo die Mega-Neuigkeiten habe ich in dem Kurs nicht gelernt, aber ein paar Aha-Erlebnisse gab es auf jeden Fall. Und Abby hat so eine interessante Art zu unterrichten, dass mir bestimmte Schlüsselsätze auf jeden Fall im Gedächtnis bleiben werden. Und das ist mir mehr wert, als übermäßig viel theoretischer Inhalt.
Hier nochmal die Meisterin beim Blind-Spinnen:

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Auch am zweiten Abend ging es lustig zu; Jürgen alias Eydeet, Luzia alias haexe  – es war sehr schön, Euch wieder zu treffen.
Martina, hat mich gefreut, Dich kennenzulernen!
Anouchka, schön, dass Du uns begleitet hast.

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…und die liebe Sabrina durfte natürlich auch nicht fehlen!

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Die Lieblings-Frau-Wocken ist meine persönliche Gute-Laune-Garantie

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…und Sheila ist auch ein sehr besonderer Mensch ♥

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Die einzelnen Stände habe ich nicht fotografiert, das haben ganz viele andere Bloggerinnen schon ausführlich behandelt – und auch ich habe in den letzten beiden Jahren schon ganz viele Fotos von den Ausstellern gezeigt.
Sehr viel Neues hat sich da nicht getan, im Gegenteil: das Ganze war dieses Jahr eher etwas abgespeckt, was ich für eine sehr gute Entscheidung halte. Vereinzelt wurde darüber gemeckert, aber ich habe es sehr genossen, dass es trotz der gleichbleibend hohen Besucherzahlen etwas luftiger war.
Was Wolle und Zubehör betrifft, habe ich ja irgendwie schon alles, was ich brauche, und bin momentan sehr übergesättigt.
Was ich gesucht habe, habe ich gefunden (und natürlich noch mehr..).
Ansonsten standen für mich in diesem Jahr die herrlich entspannte Atmosphäre und die Begegnungen mit Menschen im Vordergrund.

Eine tolle Idee war die große Jurte im Schulhof, in der Platz war zum gemeinsamen Rumspinnen:

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Hier ist Susanne alias Wooly Wonder noch kurz zu uns gestoßen – es war schön, Dich zu treffen!
(Und anscheinend hat Sheila uns da gerade etwas wahnsinnig Faszinierendes gezeigt)

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Morgie im Glück:

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… der süße Mini von Frau Wocken hat ganz tapfer durchgehalten – er darf gerne wieder mit!

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Hier kommt die Beute! Dieses Jahr gar nicht soooo viel, aber dafür, dass ich eigentlich nichts gebraucht habe…

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Zwei neue Spindelschätzchen sind eingezogen; eine Bosworth Midi Skinny aus Zebrawood, paarundzwanzig Gramm schwer…

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…und eine 14 Gramm leichte Featherweight aus herrlich duftendem Red Cedar („wanna smell my spindle??“)

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Diese Zuckerwatte, bestehend aus BFL/ Bambus und gefärbt von Lady’s Turn, wollte gleich angesponnen werden:

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Das ist mein erstes selbst gekurbeltes Batt, in Meeresfarben, mit ein bisschen Glitzerblitzer:

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Nach Wolle für „was um den Hals“ in echter Korallenfarbe, also genau zwischen pink und orange, suche ich schon ewig. Ich bin nur gespannt, ob mir die Mischung mit Leinen nicht zu kratzig ist:

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Ohrringe mit Strickmuster mussten noch mit – und welche für „zum einen Ohr rein, zum anderen raus“ (die ich letzte Woche schon bitter nötig hatte):

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Ja, das war es auch leider schon wieder Im nächsten Jahr wird es in Backnang kein Wollfest geben; da müssen wir uns was Anderes einfallen lassen, Mädels!
Das Orga-Team gönnt sich eine wohlverdiente Pause.

Aber für 2017 ist das Hotelzimmer schon gebucht!

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Ich war auf der Patchworkmesse…

…in Erding.
Was für eine Schnapsidee! Jetzt will ich natürlich auch noch patchworken und quilten, und zwar sofort.

Mit diesem Thema habe ich mich ja noch überhaupt nicht beschäftigt und hatte keine Ahnung, was mich da erwartet.
Ich hatte noch nie von „fat quarters“ und „jelly rolls“ gehört, und die ganzen Farben und wunderschönen Stoffe haben mich völlig erschlagen.
Die Messe scheint ziemlich bekannt zu sein, es war wahnsinnig viel los: Menschen aus aller Herren Länder und aus allen Alterklassen waren vertreten, und viele davon wahre Künstler*innen.
Man konnte nicht nur einkaufen, sondern in einer Quiltausstellung echte Meisterwerke bestaunen.
Ein paar der schönsten Stücke habe ich fotografiert:

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Ein Wasserquilt
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Ein Riesenquilt
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Ein sehr bunter Quilt
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„Die ewige Stadt“ – die einzelnen Rom-Motive waren von Hand gequiltet!!
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Romulus und Remus, und oben sieht man noch eine Ecke der Vatikanischen Gärten:
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Der hier war der Hammer: auf den ersten Blick fand ich ihn gar nicht mal sooo schön, sondern einfach nur bunt.
Aber die winzig kleinen Sechsecke waren von Hand!! zusammengenäht, und es waren tausende… das ist bestimmt ein Lebenswerk:
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Auf den zweiten Blick gab es wahnsinnig viel zu endecken, jede einzelne Blume hatte ein eigenes Thema.
Hier zum Beispiel London, oder der Frosch in seinem Seerosenteich:
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Der Stand von Rose Quilts war heute definitiv mein Lieblingsplatz, die Damen dort waren so lieb und gut gelaunt; und sie haben sich köstlich über mich amüsiert. Irgendwann wurde mir sogar selbst gebackener Kuchen unter die Nase gehalten, zur Stärkung

Die Idee hier gefällt mir und ist ganz simpel, sogar für mich. Ich denke, in der Art werde mich mir zwei Kissenbezüge nähen:
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Und die Stoffe dafür habe ich gleich mitgenommen – reduziert, und sogar etwas davon geschenkt!
Wenn ich bisher nicht dem Charme von Tilda & Co erlegen war: jetzt bin ich es.
Das ist meine Beute:
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Und jetzt werde ich die ganzen Visitenkarten durcharbeiten, die ich heute mitgenommen habe.
Aber vorher muss ich noch schnell schauen, wann die nächste Messe stattfindet.

Blogreanimation

Jaja, die Vorsätze, das Leben und der ganze Rest…
Ich lebe noch, und ich will wieder bloggen, ich hab’s gaaaanz fest vor!
Liest hier überhaupt noch jemand?

Es hat sich viel getan in Morgies Welt:

Im Juni bin ich Tante der kleinen Emma geworden – ein rundum zufriedener kleiner Sonnenschein und laut meiner Mama das drittsüßeste Baby aller Zeiten:

Natürlich habe ich viel gestrickt und gehäkelt und gesponnen, aber ich versuche erst gar nicht, die ganze Fotoflut nachzureichen.
Und natürlich war ich auch wieder viel unterwegs, handarbeitstechnisch.
Zum Beispiel auf dem Wollmarkt in Vaterstetten, fürchterlich erkältet und zur Vorsicht mit Mundschutz….
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Neben diversen Sträkeltreffen war ich des öfteren bei der Wollmeise, wo ich mich dieses Jahr auch endlich mit Tina getroffen habe.
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Was mich aber letztendlich dazu bewogen hat, mein Blog wiederzubeleben, ist Folgendes:
Natürlich gibt es unter meinen handarbeitenden Freundinnen auch einige, die wunderbar nähen können. Ich hab das immer bewundert, aber für mich selbst nie in Erwägung gezogen. Damit wollte ich nicht auch noch anfangen: kein Platz, keine Zeit, kein Geld für NOCH ein Hobby (übrigens habe ich das vom Spinnen auch immer behauptet).
Kurz vor Weihnachten gab es beim Discounter eine billige günstige Nähmaschine, und mein Papa war es, der mich darauf aufmerksam gemacht hat. Mit Müh und Not konnte ich ihn davon abhalten, mir dieses Ding zu Weihnachten zu schenken.
Nachfragen bei besagten handarbeitenden Freundinnen haben sowieso ergeben, dass mir die Mehrzahl von dieser Maschine abgeraten hat. Aber von allen Seiten kam immer weiter Input in diese Richtung, bis mir die liebe Helga ihre kleine Discountermaschine als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt hat.
Ich hab mich sehr darüber gefreut, aber da stand sie nun erst mal….
Über die Wochen habe ich mir ein paar Dinge zusammengekauft, günstige Stoffe, Schere, was man eben so für den Anfang braucht. Und dann saß ich da wie der Ochs vorm Berg und wusste nicht, wie anfangen. Den Faden konnte ich einfädeln, aber das war’s dann auch schon.
Und wieder waren es die „Mädels“, die meinten: Morgie, schau dich doch mal bei Dir in der Nähe um, manche Stoffläden bieten Nähkurse an.
Einen Klick später hatte ich festgestellt, dass ich ein nettes kleines Lädchen namens Villa Wunderbunt quasi direkt vor der Haustür hatte!
Und wie es der Zufall so will, fand am selben Abend ein Nähkurs statt: Babymützen, in 4 Stunden, das sollte zu schaffen sein. Und was für ein Zufall, dass noch ein Platz frei war! Also habe ich nur 3 Stunden später das Leihmaschinchen eingepackt und bin sehr, sehr aufgeregt dort hingefahren.
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Alle anderen Mädels waren in meinen Augen Vollprofis, und ich habe ganz schön geschwitzt mit dem Gefummel aus winzigkleinen Jerseyfetzen. Und ja, ich wurde auch etwas ausgelacht aufgezogen, weil ich mich glaub ich nicht besonders geschickt angestellt habe.
Aber nach 4 Stunden Mühe ist eine sehr unperfekte, aber sehr süße Wendemütze für die Babynichte herausgekommen.
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Nichts gegen Deine Nähmaschine, liebe Helga – aber nach dem Abend war klar: wenn ich dabei bleibe, muss was Anderes her, mit Oberstofftransport und so.Und zwar schnell, ich hatte Blut geleckt!
Tja, was für ein Zufall (schon wieder), dass es zwei Orte weiter einen Nähmaschinenhändler gibt. Und natürlich habe ich am nächsten Tag direkt dort angerufen und bin gleich nach der Arbeit hingefahren. Ich wollte eine gebrauchte Pfaff, einen Traktor, gerne älter, und idiotensicher, für den Anfang, zum Üben halt.
Der Mann verstand aber seinen Job, hat sich nach Feierabend noch fast 2 Stunden Zeit genommen, mich ausgiebigst beraten, und ich war ungeplanterweise um sehr viel Geld ärmer.

Keine 24 Stunden, nachdem ich zum ersten Mal genäht hatte, zog also Berta bei mir ein
Das war vor genau 3 Wochen.
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Ich wollte das nicht, wirklich!!!
Aber so ist das wohl mit den Leidenschaften: die Vernunft wird nicht gefragt.

Seitdem habe ich mein halbes Wohnzimmer entrümpelt und umgeräumt, denn die exponentiell wachsende Sammlung an Stoffen, Schnittmustern und allerlei Kleinkram muss ja auch irgendwo hin.
Und ich bin völlig dem Nähvirus verfallen und beschäftige mich in jeder freien Minute mit nichts Anderem.

Ich sag’s Euch, Welten tun sich da auf, ach was sag ich: ein ganzes Universum!!

Berta und ich haben uns in den 3 Wochen schon ganz gut angefreundet, und ich gehe davon aus, sie wird mich lange Zeit begleiten. Und ein bisschen was haben wir schon zustanden gebracht.
Zeig ich Euch alles in den nächsten Tagen, versprochen!

Morgie und das Artyarn-Camp oder: Tod dem Monk! (Backnang Teil 2)

Jetzt wird’s gspinnert! Zuerst hat mir Herr Leichtlen eine Spindel gebaut…

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Auf dem Weg ins Artyarn-Camp musste ich an düster-schöner Wolle, leuchtenden Strängelchen UND Wachhund Helga

vorbei…

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…um dann den Großteil des Tages in den heiligen Hallen bei Melwittchen und Frau Wo zu verbringen…

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…wo ich quasi vom Monk zum Einhorn mutiert bin:

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Ausgetobt mit Glitzer und Neon…

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…zumindest das Prinzip der Coils verstanden…

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Queen of Batts!

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Frau Wocken vor dem Kaffee…

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…und nach dem Kaffee:

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Doppelter Netzzwirn ohne Boden, Core(..kenzieher) und kurzlebige Coils – aber es hat sooo Spaß gemacht!

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Auch hier nochmal ein unendlich riesiges Dankeschön an die großartigen und übermenschlich geduldigen Tanzlehrerinnen Mel und Geli! …und überhaupt an Alle, deren Gesellschaft ich genießen oder deren Bekanntschaft ich machen durfte. Und für den Spaß, den wir an den (laaangen) Abenden immer haben!

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Nach dem Wollfest ist ja immer vor dem Wollfest, und das Hotelzimmer für nächstes Jahr ist schon gebucht! Hier noch die Beute, die WIRKLICH nicht nur für mich war: Leichtlens Spindel

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Hiya Hiya Sharp zum „mal Ausprobieren“ und das Täschli von Slipped Stitch Studios

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…und natürlich so ein bisserl was Wolliges

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Martina Behm meets Wollmeise

Zur Zeit jagt ein Woll-Event das nächste, und ich bin stricktechnisch sehr viel unterwegs.
Meistens bin ich dort so beschäftigt, dass mir erst hinterher auffällt, dass ich keine Fotos gemacht habe

Da war der Wollmarkt in Vaterstetten, „Oberbayern strickt“, ein kleines Treffen in der Mercerie in München… und eben gestern Martina meets Wollmeise.

Wie bei jedem Meisenbesuch war ich am Vortag aufgeregt und ordentlich beschäftigt: noch schnell ein Unterwegs-Projekt anschlagen, Projekte für die nächste Zeit planen und Einkaufslisten schreiben, Mitbringwünsche annehmen, noch schnell die Batterien für die Kamera laden (die dann eben doch meistens in der Handtasche bleibt)… achja, Campingstuhl nicht vergessen, man weiß ja nie!
Und dann: pünktlich am Vorabend habe ich gemerkt, dass ich krank werde!

Gedopt mit allem, was die Hausapotheke einer Krankenschwester so hergibt, bin ich am nächsten Morgen doch gefahren, wenn auch später als geplant.
Natürlich zog es mich erst mal in den Meisenladen, und ich habe das Frühstück mit den Mädels vom Münchner Nadelspiel-Treffen verpasst.
Am Mittag war ich kurz im Verzopft. Ein kleiner, feiner und ziemlich neuer Laden diekt am Marktplatz – aber ich war nur ein paar Minuten dort und habe nichts gekauft, das Sortiment ist nämlich haargenau das gleiche wie in „meinem“ Laden, und da kauf ich dann doch lieber vor Ort.

Mit meiner Meisenbeute bin ich sehr zufrieden, und ich war wirklich brav!
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von links nach rechts:
– ein eisgrauer „Mont Blanc“ für den Rauhnächte-Mystery-KAL von Regina Satta
– zwei Mitbringmeisen
– zwei Mal „Zartbitter“, was zusammen mit Noro aus meinem Stash einen Lanesplitter geben soll
– „Himbeere“ und „junge Maus“; ich brauche mehr einfarbige Tücher!
– oben quer: ein „Feldmäuschen“ DK, das Garn will ich mal ausprobieren; wird wahrscheinlich ein Loop Stockholm.

Martina Behm war auch schon seit dem Vormittag da und saß ganz entspannt strickenderweise auf dem Sofa.
Am Nachmittag hat sie dann sehr humorvoll und sympathisch aus ihrem Buch Stricken macht schön vorgelesen und die meisten ihrer Anleitungen am „lebenden Objekt“ vorgestellt.
Ein Modell durften wir schon exklusiv bewundern, obwohl die Anleitung erst nächste Woche veröffentlicht wird. Ich kann schon mal verraten, dass es ein Dreieckstuch wird, mit einem Lacemuster, aber dennoch ohne Schnörkel – und wie bei Martina üblich, kann so lange gestrickt werden, bis die Wolle alle ist.
Ob das was für mich ist? Hm… ich weiß es noch nicht…

Martina ist real genauso lustig und nett, wie man sie virtuell kennt.
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Zum ersten Mal den Viajante „in echt“ gesehen und bestätigt worden: den muss ich nicht haben.
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Ganz schön viel los…
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Signierstunde:
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Und hier nochmal die lieben Mädels vom Münchner Sträkeltreff (oh Gott, wie ich dieses Wort hasse!!)
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Schön war’s… bunt, inspirierend, viel zu kurz!

Zieleinlauf!

Und schon ist sie wieder vorbei, die Tour de Fleece
Sehr schade irgendwie… Team Yeti, Ihr seid der Hammer, und Ihr werdet mir fehlen!

Ich habe wirklich durchgehalten und JEDEN Tag gesponnen; am Ende kann ich jetzt sagen: ich kann mit der Handspindel spinnen!
Noch weit weg von „perfekt“, aber man kann das Ergebnis verstricken.
Hey, ich kann Wolle machen – wie krass ist das?!?!

Entstanden sind 6 Mini-Versuchsstränge und bis jetzt 150 g vom ersten „richtigen“ Garn.
Das macht insgesamt 250 g und 525 Meter.

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Das rosé/naturfarbene Garn sind meine ersten 2 selbst gekauften Kammzüge, traumhafte süddeutsche Merinowolle von Chantimanou.
Überhaupt: ohne Chanti und ihre super verständlichen Videos hätte das alles nicht so gut geklappt.
Danke dafür!

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Die Bosworth-Spindel ist mir unterwegs „zugelaufen“, und das habe ich Sheila und Yasmin zu verdanken.
Auch an Euch ein dickes fettes Dankeschön!

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Sogar der Lieblingsmann hat’s versucht:
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…und es wird weitergehen!
In mir reift immer mehr der Gedanke, dass ich ein Spinnrad haben will.
Und selbstverständlich noch 1-2 *hüstel* Handspindeln.
Ich bekomme ein ernsthaftes Zeitproblem, das weiß ich jetzt schon… und ein Platzproblem, denn heute ist schon Fasernachschub aus dem Hause dibadu angekommen:

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*seufz*
Was hab ich da nur angefangen….

Ich hab’s befürchtet…

…das Spinnen macht Spaß, und es ist ein Zeitfresserchen; momentan komme ich zu fast nichts Anderem mehr…

Heute habe ich den zweiten Faden aus Merino/ Seide fertig gesponnen, beide Fäden auf einen Tennisball zum Zwirnball gewickelt, verzwirnt und gehaspelt.
Herausgekommen ist ein relativ gleichmäßiges Garn mit einer Lauflänge von 520 m – YEAH!

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Die langen Seidenfasern haben es mir allerdings auch relativ einfach gemacht, ganz dünn zu spinnen.

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Außerdem muss ich Euch unbedingt zeigen, was mir die nette Postfrau gestern gebracht hat: meine erste Internet-Wollbestellung ever, gefärbt von Frau Drachenwolle!

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von links nach rechts:
– Kirschjoghurt
– Hera
– Versicolor #17
– Marrakesh
– Mondscheinserenade „Freude“
– Reben & Ranken

Alles gefärbt auf 4-fädiger Sockenwolle von Atelier Zitron, bis auf Marrakesh, das ist Sockenwolle mit Seide & Bambus.
Dabei hatte ich das gar nicht bestellt, das lag als nette Überraschung einfach mit im Paket.
Einer schöner als der Andere – danke, liebe Christiane!

Wollfest in Backnang Teil 2

Weiter geht es bei der Drachenwolle.
Am Freitag Mittag war der Tisch noch voll…
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24 Stunden später sah das ganz anders aus.
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Der Blick von der Galerie:
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Bei Feinste Seifen gab es das, was der Name schon sagt:
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Die unglaublich netten Leute von der Wollstube Wollin:
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Der kleine feine Stand von handgefaerbt.com
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Die Schätzchen von der Wollerey:
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Utlinde lässt sich das Lacegarn schmackhaft machen (hat es aber NATÜRLICH in rot gekauft):
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Feinste Alpakawolle von Rare Yarns:
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Fröhlich ging es zu bei Spinning Martha:
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Eines meiner persönlichen Highlights waren die nadelgefilzten Kunstwerke von Maus bis Kauz:
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ALLES was Ihr hier seht ist aus Wolle!
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Auch immer dabei: Holz und Stein.
Hier habe ich ein sch***teures Nadelspiel aus Veilchenholz gekauft.
Ich dachte, ich gönn mir mal was Besonderes; aber von einer Nadel stand ein scharfer Splitter ab (habe ich zum Glück am gleichen Abend noch gemerkt und wurde anstandslos umgetauscht) – und eine weitere Nadel gab 3 Tage später laut knackend den Geist auf.
Sehr ärgerlich bei dem Preis…
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Daneben war noch Frau „bitte-keine-Fotos“ von „Filz & Meer“.
Ich finde ja, damit muss man rechnen auf einem Event, an dem sich ein großer Teil der Handarbeits-Internet-Community trifft, aber gut: dann eben nicht.

Im Eingangsbereich gab es Kinderschminken…
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…und Edles von Eva’s Steinenreich:
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Die Jurte von der Filzlaus im Hof war auch toll:
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Überall wird gesponnen…
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…gewebt…
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…und natürlich gestrickt:
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Frau Wocken lässt sich das Brettchenweben erklären:
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…und dann war da noch das ultimative Artyarn-Camp mit Frau Wo und Lady Ramone:
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Den Namen dieses Herrn habe ich leider vergessen; aber ich wollte sowieso keines seiner wunderschön gedrechselten Spinnräder kaufen… (oder…? *hüstel)
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Überhaupt finde ich, ich habe mich sehr beherrscht!
Meine bescheidene Beute: Dibadu Sockenmaler, Drachenwolle, zwei wunderschöne Stränge Madelinetosh von Nature’s Luxury und Knöpfe von Frau Ruwi:
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Okay, ich HATTE Entscheidungsschwierigkeiten:
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Stillleben:
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Auch der zweite Abend war sehr schön; zu uns gestoßen sind noch das Schnüffeltier
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…mit Mama und Frau Ruwi:
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Und weil wir nachts immer noch nicht genug von Wolle hatten, haben wir bis in die Puppen im Aufenthaltsraum des Hotels weitergestrickt.
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…und wenn sie nicht gestorben sind, dann stricken sie nächstes Jahr um die gleiche Zeit auch wieder.

Danke, danke, danke, Mädels!
Es waren 2 unvergessliche Tage.
Wenn man die Fotos anschaut, dann sieht man es: lauter glückliche bunte Frauen mit einem „netten Vogel“.

Wollfest in Backnang Teil 1

…und Winter-Ende-Loch bei Morgie
Dabei habe ich soooo viel zu erzählen und zu zeigen!

Wie gesagt, ich war auf dem Backnanger Wollfest. Mein „erstes Mal“, aber sicher nicht das letzte Mal!
Seid Ihr bereit für eine Bilderflut, einen virtuellen Rundgang und laaaange Zähne?
Habt Ihr Euer Sabbertuch bereit liegen?
Los geht’s!

…und zwar schon am Donnerstag Nachmittag in der Nähe von Augsburg, wo ich meine zauberhafte Begleitung Frau Wocken abgeholt habe.
Am frühen Abend kamen wir in unserem schnuckeligen kleinen und unglaublich freundlichen Hotel an.
Bei einem Abendessen mit Frau Wo aus Po, Lady Ramone alias Melwittchen, Utlinde und Special Guest Sheila Bosworth ging es schon lustig los.

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Frau Wocken erklärt Nichtstrickerin (!!!) Sheila, wie sie Fersen strickt:
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Utlinde occhelt:
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Frau Wo macht Quatsch:
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Frau Wocken ist farblich durchgestylt von der Uhr bis zu den Wocken:
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…und Morgie weiß, wie man mit einem Stuhl Licht macht

Am Freitag Mittag waren wir pünktlich vor Ort.
Das Gelände der Waldorfschule sieht leer aus…
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…aber das täuscht – drinnen war schon die Hölle los!
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Fangen wir im kleineren Raum an: gleich am Eingang war Steffi mit ihren Täschis.
Solche filigranen Häkeleien möchte ICH nicht machen; aber schön anzuschauen war es.
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Daneben Knitting Spiro.
JA, Juli, das Banner hängt wirklich zu tief!
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Frau Ruwi von Lana Passion mit hangefärbter Wolle, schönen Kammzügen, Batts und Spindeln:
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Bei Dibadu war fast kein Durchkommen:
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Alte Künste hat wunderschöne pflanzen- und naturgefärbte Wolle:
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…und an jedem freien Plätzchen saßen Frauen beim Werkeln:
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Bernd mit Lanartus und Filatura Di Crosa darf natürlich nirgends fehlen:
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Für Fans von dänischen Garnen und Designs: Wollsinn!
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Jessys Spinnereien
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…und zu guter Letzt ganz besondere Leckereien bei Nature’s Luxury:
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Und das war nur der kleinere Raum!

Wilma ist da!

Schon seit ewigen Zeiten wollte ich eine Schneiderpuppe.
Ist es blöd, sich nur eine zu kaufen, um das Gestricksel besser fotografieren zu können?
Naja, etwas dekadent vielleicht, oder?
Aber praktisch ist das bestimmt; ich bin ja immer so unsicher wegen der Größe, wenn ich Oberteile stricke (okay: eigentlich bei allem, was ich stricke…)

Wilma ist sehr dekorativ und wohnt jetzt in meinem Schlafzimmer.
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Einen Kopf hat sie auch, und nun kann ich endlich die kaputte Vase entsorgen, die mir bisher als Mützenmodel gedient hat.
UND Tücher und Schals kann ich jetzt auch fotografieren!
Jetzt brauch ich also nur noch ne ordentliche Kamera

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Nachtrag, weil Ihr wissen wolltet, woher Wilma kommt:
Ich habe sie in diesem Ebay-Shop gefunden.
Kostenpunkt: um die 50,- € plus 10,- € Versand