Frohe Ostern…

…wünscht Euch der süße Hase im Ei von Stefanie Perlenfee!
Der Stoff und der Teddystoff aus Baumwolle sind von buttinette; ich habe zum ersten Mal dort Stoff gekauft und bin von der Qualität sehr positiv überrascht.

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Ich habe zum ersten Mal appliziert, zum ersten Mal mit Vliesofix und Stickvlies hantiert, und ich hatte so einen Heidenrespekt davor, dass ich bestimmt 5 Minuten mit Angstschweiß auf der Stirn vor der Berta gesessen, bevor ich mich getraut habe, den ersten Stich zu machen.
Der Monk in mir wollte am liebsten gleich alles perfekt können; das hat natürlich nicht ganz geklappt, aber ich finde das Hasi mit seinem süßen Gesicht einfach sooo goldig!
Meine Babynichte – Ihr ahnt es – sollte ihn eigentlich morgen zu Ostern bekommen, aber ich weiß noch nicht genau, ob ich mich von ihm trennen kann…

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Ich hoffe, Ihr habt entspannte und sonnige Ostertage!

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Noch mehr Nähkram

Jahaaa, ich habe fleissig geübt!

Die Panty „Eve“ von pattydoo:

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Die Größe habe ich nach meinem Hüftumfang zugeschnitten, nicht nach meiner Konfektionsgröße – böööser Fehler, das Ding wurde ungefähr Größe 48! Zum Glück passte das Hös“chen“ meiner Kollegin perfekt und wurde von ihr adoptiert.
Aber auch die Passform an sich fand ich nicht so toll: zu labberig an den Hüften, zu schmal im Schritt… also habe ich improvisiert und todesmutig selbst ein Schnittmuster gezeichnet, angelehnt an eine vorhandene Unterbuxe.
Das Ergebnis bringt mich zum Grinsen, passt super, und der Stoff ist einfach nur genial!
Ich glaube, meine Oma hatte früher so eine ähnliche Tapete aufm Klo

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Außerdem ist eine Babyhose nach einem Freebook von Nähfrosch entstanden.
ICH finde die orange-pinken Äpfelchen total süß, aber meine Schwester meinte, das wäre nicht Babynichte Emmas Farbe. Meine Güte, das Kind ist gerade mal 9 Monate alt!
Also wurde auch die adoptiert, von einer meiner Strickrundenmädels.

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Für Emma musste dann eine andere Hose her, dieses Mal in grau-schwarz, damit kann man ja nix falsch machen…
Der kuschelige Monstersweat ist von Farbenmix; der Schnitt war der gleiche wie bei der vorigen Hose, aber – typischer Anfängerfehler, hoffe ich – die Monster standen auf dem Kopf!
Also musste ich tricksen, und deswegen ist da jetzt auch auf der Vorderseite eine Naht.
Tja, ich habe daraus gelernt!

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Dazu gab es eine Zwergenmütze nach einer Anleitung von Schnabelina.
Im Original gefielen mit die Bänder aus doppeltem Bündchenstoff nicht, das fand ich viel zu viel Stoff unter dem Kinn für so ein kleines Menschlein.
Also habe ich experimentiert und einen Tunnel aus Bündchenstoff genäht, da kann meine Schwester ein Band durchziehen oder es auch lassen.
Nur fiel mir während des Nähens auf: man sollte die Nähte irgendwie verstecken! Also habe ich einen improvisierten Besatz draufgenäht, alles seeeehr expermentell. Ja, es gibt noch viel zu lernen…

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Anfängernähkram

YEAH, endlich Urlaub!!
Und DAS hab ich mir verdient.

Langsam bin ich im Reisefieber, es geht dieses Jahr wieder zum Wollfest nach Backnang.
Bis dahin ist noch ein bisschen Aufräumen und sortieren angesagt, alles, was die letzten Wochen so liegengeblieben ist. Und mich natürlich.
Mich muss ich auch sortieren.

Hier kommt erst mal die Fortsetzung meiner Nähanfänge

Weiter ging es mit Wendemützen aus Jersey – das hatte ich schon mal gemacht, das hab ich mir zugetraut, dafür hatte ich den Stoff zu Hause; und kostenlose Schnittmuster gibt es ja mehr als genug. Und sogar ganz ausführliche EBooks mit vielen Bildern UND Videoanleitungen für Greenhorns wie mich!
Leider gibt es von meinen ersten Werken nur schlechte Handyfotos… oder eher „zum Glück“, sie sind nämlich immer noch ganz weit weg von „perfekt“.

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Die Mütze rechts kennt Ihr ja schon.
Unten ist eine ganz einfache, frei Schnauze genäht.
Und rechts die Ohrenklappenmütze von Schnabelina, die von der Passform her zwar richtig toll ist, aber für die Babynichte noch viel zu groß.

Und hier nochmal alle von der anderen Seite:

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…gefolgt von einem Halstüchlein für’s zahnende Sabberbaby nach einem Schnitt von pattydoo:

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Weiter ging es mit Täschchen – kann man immer brauchen!

Das Spitzen-Täschlein von pattydoo mit dem süßen Reißverschluss von Snaply:

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Die Strickzeug-Tasche von machwerk:

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…und eine Pyramidentasche nach der Anleitung von Butzelmännchen, allerdings vergrößert auf 28 cm Kantenlänge, damit das Strickzeug reinpasst:

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Den Stoff kann ich jetzt allerdings nicht mehr sehen

Ich war auf der Patchworkmesse…

…in Erding.
Was für eine Schnapsidee! Jetzt will ich natürlich auch noch patchworken und quilten, und zwar sofort.

Mit diesem Thema habe ich mich ja noch überhaupt nicht beschäftigt und hatte keine Ahnung, was mich da erwartet.
Ich hatte noch nie von „fat quarters“ und „jelly rolls“ gehört, und die ganzen Farben und wunderschönen Stoffe haben mich völlig erschlagen.
Die Messe scheint ziemlich bekannt zu sein, es war wahnsinnig viel los: Menschen aus aller Herren Länder und aus allen Alterklassen waren vertreten, und viele davon wahre Künstler*innen.
Man konnte nicht nur einkaufen, sondern in einer Quiltausstellung echte Meisterwerke bestaunen.
Ein paar der schönsten Stücke habe ich fotografiert:

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Ein Wasserquilt
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Ein Riesenquilt
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Ein sehr bunter Quilt
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„Die ewige Stadt“ – die einzelnen Rom-Motive waren von Hand gequiltet!!
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Romulus und Remus, und oben sieht man noch eine Ecke der Vatikanischen Gärten:
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Der hier war der Hammer: auf den ersten Blick fand ich ihn gar nicht mal sooo schön, sondern einfach nur bunt.
Aber die winzig kleinen Sechsecke waren von Hand!! zusammengenäht, und es waren tausende… das ist bestimmt ein Lebenswerk:
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Auf den zweiten Blick gab es wahnsinnig viel zu endecken, jede einzelne Blume hatte ein eigenes Thema.
Hier zum Beispiel London, oder der Frosch in seinem Seerosenteich:
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Der Stand von Rose Quilts war heute definitiv mein Lieblingsplatz, die Damen dort waren so lieb und gut gelaunt; und sie haben sich köstlich über mich amüsiert. Irgendwann wurde mir sogar selbst gebackener Kuchen unter die Nase gehalten, zur Stärkung

Die Idee hier gefällt mir und ist ganz simpel, sogar für mich. Ich denke, in der Art werde mich mir zwei Kissenbezüge nähen:
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Und die Stoffe dafür habe ich gleich mitgenommen – reduziert, und sogar etwas davon geschenkt!
Wenn ich bisher nicht dem Charme von Tilda & Co erlegen war: jetzt bin ich es.
Das ist meine Beute:
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Und jetzt werde ich die ganzen Visitenkarten durcharbeiten, die ich heute mitgenommen habe.
Aber vorher muss ich noch schnell schauen, wann die nächste Messe stattfindet.

Blogreanimation

Jaja, die Vorsätze, das Leben und der ganze Rest…
Ich lebe noch, und ich will wieder bloggen, ich hab’s gaaaanz fest vor!
Liest hier überhaupt noch jemand?

Es hat sich viel getan in Morgies Welt:

Im Juni bin ich Tante der kleinen Emma geworden – ein rundum zufriedener kleiner Sonnenschein und laut meiner Mama das drittsüßeste Baby aller Zeiten:

Natürlich habe ich viel gestrickt und gehäkelt und gesponnen, aber ich versuche erst gar nicht, die ganze Fotoflut nachzureichen.
Und natürlich war ich auch wieder viel unterwegs, handarbeitstechnisch.
Zum Beispiel auf dem Wollmarkt in Vaterstetten, fürchterlich erkältet und zur Vorsicht mit Mundschutz….
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Neben diversen Sträkeltreffen war ich des öfteren bei der Wollmeise, wo ich mich dieses Jahr auch endlich mit Tina getroffen habe.
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Was mich aber letztendlich dazu bewogen hat, mein Blog wiederzubeleben, ist Folgendes:
Natürlich gibt es unter meinen handarbeitenden Freundinnen auch einige, die wunderbar nähen können. Ich hab das immer bewundert, aber für mich selbst nie in Erwägung gezogen. Damit wollte ich nicht auch noch anfangen: kein Platz, keine Zeit, kein Geld für NOCH ein Hobby (übrigens habe ich das vom Spinnen auch immer behauptet).
Kurz vor Weihnachten gab es beim Discounter eine billige günstige Nähmaschine, und mein Papa war es, der mich darauf aufmerksam gemacht hat. Mit Müh und Not konnte ich ihn davon abhalten, mir dieses Ding zu Weihnachten zu schenken.
Nachfragen bei besagten handarbeitenden Freundinnen haben sowieso ergeben, dass mir die Mehrzahl von dieser Maschine abgeraten hat. Aber von allen Seiten kam immer weiter Input in diese Richtung, bis mir die liebe Helga ihre kleine Discountermaschine als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt hat.
Ich hab mich sehr darüber gefreut, aber da stand sie nun erst mal….
Über die Wochen habe ich mir ein paar Dinge zusammengekauft, günstige Stoffe, Schere, was man eben so für den Anfang braucht. Und dann saß ich da wie der Ochs vorm Berg und wusste nicht, wie anfangen. Den Faden konnte ich einfädeln, aber das war’s dann auch schon.
Und wieder waren es die „Mädels“, die meinten: Morgie, schau dich doch mal bei Dir in der Nähe um, manche Stoffläden bieten Nähkurse an.
Einen Klick später hatte ich festgestellt, dass ich ein nettes kleines Lädchen namens Villa Wunderbunt quasi direkt vor der Haustür hatte!
Und wie es der Zufall so will, fand am selben Abend ein Nähkurs statt: Babymützen, in 4 Stunden, das sollte zu schaffen sein. Und was für ein Zufall, dass noch ein Platz frei war! Also habe ich nur 3 Stunden später das Leihmaschinchen eingepackt und bin sehr, sehr aufgeregt dort hingefahren.
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Alle anderen Mädels waren in meinen Augen Vollprofis, und ich habe ganz schön geschwitzt mit dem Gefummel aus winzigkleinen Jerseyfetzen. Und ja, ich wurde auch etwas ausgelacht aufgezogen, weil ich mich glaub ich nicht besonders geschickt angestellt habe.
Aber nach 4 Stunden Mühe ist eine sehr unperfekte, aber sehr süße Wendemütze für die Babynichte herausgekommen.
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Nichts gegen Deine Nähmaschine, liebe Helga – aber nach dem Abend war klar: wenn ich dabei bleibe, muss was Anderes her, mit Oberstofftransport und so.Und zwar schnell, ich hatte Blut geleckt!
Tja, was für ein Zufall (schon wieder), dass es zwei Orte weiter einen Nähmaschinenhändler gibt. Und natürlich habe ich am nächsten Tag direkt dort angerufen und bin gleich nach der Arbeit hingefahren. Ich wollte eine gebrauchte Pfaff, einen Traktor, gerne älter, und idiotensicher, für den Anfang, zum Üben halt.
Der Mann verstand aber seinen Job, hat sich nach Feierabend noch fast 2 Stunden Zeit genommen, mich ausgiebigst beraten, und ich war ungeplanterweise um sehr viel Geld ärmer.

Keine 24 Stunden, nachdem ich zum ersten Mal genäht hatte, zog also Berta bei mir ein
Das war vor genau 3 Wochen.
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Ich wollte das nicht, wirklich!!!
Aber so ist das wohl mit den Leidenschaften: die Vernunft wird nicht gefragt.

Seitdem habe ich mein halbes Wohnzimmer entrümpelt und umgeräumt, denn die exponentiell wachsende Sammlung an Stoffen, Schnittmustern und allerlei Kleinkram muss ja auch irgendwo hin.
Und ich bin völlig dem Nähvirus verfallen und beschäftige mich in jeder freien Minute mit nichts Anderem.

Ich sag’s Euch, Welten tun sich da auf, ach was sag ich: ein ganzes Universum!!

Berta und ich haben uns in den 3 Wochen schon ganz gut angefreundet, und ich gehe davon aus, sie wird mich lange Zeit begleiten. Und ein bisschen was haben wir schon zustanden gebracht.
Zeig ich Euch alles in den nächsten Tagen, versprochen!