Morgie und das Artyarn-Camp oder: Tod dem Monk! (Backnang Teil 2)

Jetzt wird’s gspinnert! Zuerst hat mir Herr Leichtlen eine Spindel gebaut…

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Auf dem Weg ins Artyarn-Camp musste ich an düster-schöner Wolle, leuchtenden Strängelchen UND Wachhund Helga

vorbei…

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…um dann den Großteil des Tages in den heiligen Hallen bei Melwittchen und Frau Wo zu verbringen…

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…wo ich quasi vom Monk zum Einhorn mutiert bin:

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Ausgetobt mit Glitzer und Neon…

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…zumindest das Prinzip der Coils verstanden…

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Queen of Batts!

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Frau Wocken vor dem Kaffee…

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…und nach dem Kaffee:

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Doppelter Netzzwirn ohne Boden, Core(..kenzieher) und kurzlebige Coils – aber es hat sooo Spaß gemacht!

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Auch hier nochmal ein unendlich riesiges Dankeschön an die großartigen und übermenschlich geduldigen Tanzlehrerinnen Mel und Geli! …und überhaupt an Alle, deren Gesellschaft ich genießen oder deren Bekanntschaft ich machen durfte. Und für den Spaß, den wir an den (laaangen) Abenden immer haben!

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Nach dem Wollfest ist ja immer vor dem Wollfest, und das Hotelzimmer für nächstes Jahr ist schon gebucht! Hier noch die Beute, die WIRKLICH nicht nur für mich war: Leichtlens Spindel

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Hiya Hiya Sharp zum „mal Ausprobieren“ und das Täschli von Slipped Stitch Studios

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…und natürlich so ein bisserl was Wolliges

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Hört, hört!

Ich muss Euch unbedingt erzählen, was ich neuerdings beim Stricken so nebenher mache!

Normalerweise läuft das so: ich komme nach Hause, und so ziemlich als erstes schmeiße ich PC und Fernseher an und lasse mich berieseln, während ich stricke; meistens von Trash-TV, mäßig interessanten Reportagen und sonstigem Schrott, bei dem man nicht ständig auf den Bildschirm schauen muss.
Eigentlich Zeitverschwendung…
Ich weiß, manche von Euch mögen gerne Hörbücher beim Stricken – ich nicht.
Keine Ahnung warum, vielleicht weil ich da doch zu sehr aufpassen muss, oder weil mir das zu langatmig ist, oder weil ich Bücher einfach lieber mag.

Vor ca. 2 Wochen habe ich die perfekte Strick-Unterhaltung für mich entdeckt:
Podcasts!

Auf die Idee hat mich ein Blogbeitrag von Aud gebracht.
Dann bin ich bei Ravelry auf die Gruppe „Podcasting auf Deutsch“ gestoßen – und es haben sich Welten aufgetan!
Frauen erzählen auf angenehm ruhige oder auch spritzig-witzige und meistens sehr informative Art aus ihrem kreativen Leben.
So ein Podcast dauert meistens zwischen 20 Minuten und einer Stunde, und man hat das Gefühl, man sitzt bei einer Bekannten im Wohnzimmer, strickt so vor sich hin und lauscht ihren Erzählungen.
Ich finde das nicht nur angenehm, mich beim Stricken sozusagen in doppelter Hinsicht mit meinem Lieblingshobby zu beschäftigen, sondern auch sehr inspirierend.
Da ist von neuen Mustern die Rede, ich als Nicht-Spinnerin lerne viel über Faserarten, Zwirntechniken und sowas, und ich beschäftige mich mit Themen aus dem alltäglichen Leben, die mir sonst nicht so geläufig sind.
Ich könnte noch ewig weiter schwärmen

Mittlerweile gibt es doch einige Strick- und Spinnpodcasts auf deutsch, die man mittels iTunes oder Feedreader abonnieren und auf Smartphone oder iPod auch unterwegs hören kann.
Die Mädels kommen aus ganz Deutschland, kennen sich virtuell und teilweise auch real untereinander, und es herrscht da eine sehr nette Gemeinschaft.

Die ersten beiden Pocasts, durch die ich mich jetzt momentan höre, möchte ich Euch kurz vorstellen.

Da ist zum Einen „Die urbane Spinnstube“ von Distelfliege alias Ziska aus Berlin.
Sie erzählt mit sehr angenehm ruhiger Stimme, was sie so strickt und spinnt, und was sie sonst so macht.
Ihr Podcast und ihr dazugehöriges Blog haben einen öko-feministisch-politischen Touch, sie recherchiert ihre Themen sehr gut und bringt das Leben in der Großstadt und ihr Thema „urbane Selbstversorgung“ auch mir als bayrischem Landei näher.

Ebenfalls ein Muss ist „Handgemacht“ von Creativemother alias Susanne.
Sie lebt in München, ist ebenso wie ihr Mann Musikerin und Musiklehrerin und probiert ständig neue Sachen aus.
Susanne strickt, spinnt, singt, schreibt, webt und was ihr sonst noch so alles einfällt, und sie lässt ihre Hörer mit ihrer netten, selbstironischen, mittlerweile „eingebayerten“ Art daran teilhaben.

Es gibt zum Glück noch viel, viel mehr deutschsprachige und NOCH mehr englischsprachige Podcasts – aber falls ihr mal reinhören wollt, habt ihr mit diesen beiden erst mal genug zu tun: Distelfliege hat mittlerweile über 60 und Susanne um die 40 Folgen veröffentlicht.

Falls ich Euch nun angefixt habe, erzählt mir doch mal, wie es Euch gefallen hat!